Wie bestimmt man Stoffmengen präzise, verfolgt Reaktionen oder rührt Lösungen gleichmäßig? Am Lessing-Gymnasium in Karlsruhe können Schülerinnen und Schüler diesen Fragen künftig noch genauer nachgehen. Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützte die Schule mit 2.494 Euro. Mehr dazu erfahren Sie im Folgenden von Herrn Debailleul.
Von den gespendeten Mitteln wurden Präzisionswaagen, Magnetrührer, Messwerterfassungssysteme und Schutzbrillen angeschafft. Tobias Pacher, zuständig für den „Dialog Schule–Chemie“ bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg, überreichte die Förderung symbolisch im „Chemie-Förderkolben“ an Fachlehrer und Antragsteller Julien Debailleul. Bei der Übergabe dabei, waren außerdem Schulleiterin Ulrike Seitz sowie der Leistungskurs von Herrn Debailleul.
Die neuen Geräte ermöglichen eigenständiges Experimentieren und die Erfassung von Messdaten im Unterricht. Präzise Dosierungen und saubere Versuche werden ebenso erleichtert wie die Echtzeitmessung von Temperatur, pH-Wert oder Leitfähigkeit. So lassen sich chemische Prozesse anschaulich nachvollziehen und grafisch darstellen – ein klarer Mehrwert für wissenschaftliches Arbeiten. Julien Debailleul hatte die Förderung beantragt, um den Chemieunterricht praxisnäher zu gestalten und Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem, verantwortungsvollem Arbeiten mit Chemikalien zu befähigen. Der FCI unterstützt Schulen mit Chemieunterricht regelmäßig bei der Anschaffung von Geräten, Lehrmitteln und Fachliteratur.

Im Rahmen des Programms können alle zwei Jahre bis zu 2.500 Euro beantragt werden.
Das Lessing-Gymnasium bedankt sich beim Fonds der Chemischen Industrie!
