Die Digitalisierung stellt Bund, Länder, Kommunen und nicht zuletzt die Schulen selbst vor große Herausforderungen. Diese Herausforderungen sind gleichzeitig mit großen Chancen verbunden, die wir am Lessing-Gymnasium für ein besseres Lehren und Lernen nutzen möchten.

Bereits seit 2013 setzen wir iPads im Unterricht ein. Dazu gehört ein leistungsfähiges und flächendeckendes WLAN-Netzwerk, über das unsere Schule schon seit mehr als 10 Jahren verfügt. Die dem Netzwerk zugrundeliegende Technik wird ständig neuen Anforderungen angepasst, die nicht zuletzt unsere mit iPad Pro ausgestatteten Kolleginnen und Kollegen stellen.

Seit 2017 verfügen alle Klassenzimmer über Medienpulte, die eine drahtlose Projektion der Inhalte der Tablets und Computer ermöglichen. Darüber hinaus enthalten die Medienpulte ein Notebook, einen Blueray-Player und eine Dokumentenkamera.

Die Digitalisierung bietet uns die Möglichkeit, die Organisation, Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts zu optimieren. Unsere Kolleginnen und Kollegen können orts- und zeitunabhängig zusammenarbeiten. Besonders positiv und spürbar sind die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Unterricht in den Fächern Informatik sowie Naturwissenschaft und Technik (NwT):

Web-basiert und kooperativ entwickeln die Schülerinnen und Schüler mit unseren Notebooks dreidimensionale Werkstücke und elektronische Schaltungen. Produziert werden die den Werkstücken zugrundeliegenden Bauteile mit unseren 3D-Druckern und dem Lasercutter. Neben der Programmierung von Mikrocontrollern unterschiedlicher Komplexität können die Schülerinnen und Schüler auch unsere humanoiden Nao Roboter sowie unseren Roboterarm programmieren. Besonders experimentierfreudigen Schülern steht außerdem eine HTC Vive sowie eine Microsoft Hololens für Gehversuche im VR- und AR-Bereich zur Verfügung.

Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen, der Programmierung im Unterricht einen großen Stellenwert einzuräumen, 2017 durch einen Artikel der Wirtschaftswoche ausgezeichnet wurden.